Düsseldorf bei Nacht

Mitte Dezember habe ich mich in netter Begleitung noch einmal zu einer nächtlichen Fototour im Jahr 2015 aufgemacht. Nachdem ich im März und April 2015 bereits für ein paar Nachtfotografien mit meiner Sony Alpha 57 unterwegs gewesen bin, war dies nun die erste längere Fototour mit meiner neuen Kamera, der Fujifilm X-T1.

Wir starteten gegen 16:15 Uhr im Medienhafen Düsseldorf, nachdem ich in der Vorbereitung mittels der App „Sun Surveyor Lite“ herausgesucht hatte, wann die Sonne untergehen und die blaue Stunde beginnen sollte. Dann experimentierte ich etwas mit der Kamera und testete erstmals die Funktion „Intervallaufnahmen mit Timer“. Hier habe ich die Möglichkeiten, mit der X-T1 in sehr individuell einstellbaren Intervallen bis zu 999 Mal automatisch auszulösen. So entstanden zwischen 16:44 Uhr und 17:01 Uhr im 1-Minuten-Intervall die folgenden Aufnahmen.

Anschließend sind im Medienhafen noch die folgenden Aufnahmen entstanden …

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3,5 Sek, f/5,6, 18 mm, ISO200 (Fujifilm XF18-55 F2,8-4 R LM OIS)

… die drei Gehry-Bauten (Neuer Zollhof), wobei das silberne sich zu großem Teil hinter dem roten Gehry-Bau versteckt.

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58,0 Sek, f/16, 52,7 mm, ISO200 (Fujifilm XF18-55 F2,8-4 R LM OIS)

Hier, an einer kleinen Brücke im Medienhafen gelegen, befindet sich das Restaurant Lido und hier könnt ihr euch das Innenleben des kleinen, interessanten Baus anschauen.

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3,5 Sek, f/4,5, 32,9 mm, ISO200 (Fujifilm XF18-55 F2,8-4 R LM OIS)

Gegen 19 Uhr legten wir eine kleine Burger-Pause bei Bob & Mary ein, bevor es anschließend vom Medienhafen in Richtung Rheinturm mit weiteren Aufnahmen in Richtung der Rheinkniebrücke und des Altstadt-Ufers ging.

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58,0 Sek, f/16, 18 mm, ISO200 (Fujifilm XF18-55 F2,8-4 R LM OIS)

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80,0 Sek, f/16, 22,3 mm, ISO200 (Fujifilm XF18-55 F2,8-4 R LM OIS)

Inzwischen war es bereits nach 22 Uhr und wir gingen anschließend noch in die Innenstadt, um an der Königsallee („Kö“) und dem Kö-Bogen einige Aufnahmen zu machen. Leider war aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit bereits die Beleuchtung an den Bäumen an der Kö abgeschaltet, sodass sich das Motiv nicht wie geplant eingefangen ließ. Doch es blieb ohnehin nur noch wenig Zeit, um vom Kö-Bögen einige Aufnahmen zu machen, bevor bald die letzte Straßenbahn zu mir nach Hause abfuhr. Es ist erstaunlich, wie schnelle acht Stunden vergehen können! 🙂

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Der Kö-Bogen ist ein Bau-Projekt, das erst teilweise umgesetzt ist  und nach dem Viertelkreis-Bogen benannt ist, den die dort einst verlaufende Hofgartenstraße in Richtung der Königsallee („Kö“), beschrieb. Der Kö-Bogen 1 wurde vom New Yorker Architekten Daniel Libeskind entworfen. Der wirklich sehr interessante Entwurf des Kö-Bogens 2 stammt von Ingenhoven, siehe auch hier, und wird wohl in diesem Jahr umgesetzt werden.

Weitere Aufnahmen von dieser Fototour an diesem Abend findet ihr hier aus dem Blickwinkel meiner fotografischen Begleitung. 🙂