In den Frühling mit der Sony Alpha 6000

Seit wenigen Wochen ist meine Fotoausrüstungsfamilie wieder größer geworden. Es hat sich eine kleine, süße Sony Alpha 6000 zur Sony Alpha 57 gesellt, die im Alltag und auf Wanderungen eine kleinere, leichte, aber ebenso qualitative Alternative sein soll. Von der Größe und dem Handling bin ich recht begeistert von der Alpha 6000, hatte aber nach den ersten hundert Bildern im Urlaub, usw. etwas Zweifel. Die Farben schienen mir nicht so kräftig wie bei der Alpha 57, sodass ich dann auch auf Vergleichsfoto-Tour gegangen bin. Dabei habe ich jedes Motiv mit den exakt gleichen Einstellungen fotografiert, um sie dann am Bildschirm zu vergleichen und zu analysieren. Schließlich habe ich nach langem, innerem Kampf meine Zweifel über Bord geworfen. Auch, weil ich keine andere Kamera in dem Preissegment wüsste, die mich nicht auch irgendwie an Kleinigkeiten zweifeln lassen würde. Stattdessen habe ich mir „Das Sony Alpha 6000 Handbuch“  von Martin Vieten als eBook gekauft.

In der Tat waren die Bilder farbblasser bzw. hatten einen anderen Weißabgleichswert, aber dies sollte sich anhand des Buches später auch aufklären. In der Sony Alpha 57 hatte ich wohl irgendwann eine unscheinbare, winzige Einstellung vorgenommen, sodass der Weißabgleich um zwei kleine Nuancen in eine wärmere Farbrichtung verschoben war. Diese Abweichung korrigiert, war der Unterschied nicht mehr signifikant und ich war also selbst etwas Schuld an meiner Kamera-Kritik. 😉 Wir geben eben gern zu schnell der Technik die alleinige Schuld. Zu diesem Thema passt auch der Beitrag auf Alexandras Fotoblog: „Es liegt nicht an dir, es liegt an mir …“.

Auch an den Autofokus muss ich mich trotz allem gegenüber der Sony Alpha 57 noch etwas gewöhnen. Am liebsten arbeite ich aber ohnehin mit manuellem Fokus und insoweit bin ich überglücklich und zufrieden mit der Sony Alpha 6000. Sie bietet nämlich die tolle Fokus-Funktion „DMF“, die mir erlaubt, erst automatisch zu fokussieren und dann manuell nachzufokussieren, wobei dank der richtigen Einstellung eine Fokuslupe eingeblendet wird. Toll!!! 🙂

Somit bin ich bisher sehr vom Buch angetan und habe hierdurch bereits einiges über meine neue Kamera gelernt. Das Buch ist weniger starr als Handbuch zu verstehen, das nur schnöde die Funktionen nennt. Vielmehr erklärt der Autor, wofür die Einstellungen zu gebrauchen sind und wie und in welchen Situationen sich die Einstellungen lohnen und für welchen Einsatz sie vielleicht eher hinderlich sein können. Sehr gefällt mir, dass der Autor schildert, welche Einstellungen er als Basiseinstellungen festgelegt hat, warum und inwieweit diese von den ausgelieferten Standardeinstellungen von Sony abweichen. Außerdem finden sich im viele Bilder und Kamera-Screenshots, die das Erklärte noch bildlich darstellen und verdeutlichen. Gekauft habe ich das eBook direkt beim dpunkt.Verlag, weil hier nach dem Kauf sowohl ein PDF als auch ein ePub heruntergeladen werden können. Insoweit wollte ich mich nicht bei Amazon an die Kindle-App auf dem iPad binden lassen. 😉 Der Preis beträgt für das eBook: 19,99 €, für das Hardcover: 24,99 €.

Nun noch die heutigen „Frühlingsaufnahmen“ vom Spaziergang zum Briefkasten im Ortskern 🙂 Kommt bei euch auch so langsam der Frühling an?

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